Infantino in Istanbul: FIFA-Arena-Projekt in Türkiye nimmt Fahrt auf

Mit neuen Fußballplätzen will die FIFA weltweit den Zugang zum Sport verbessern. Bei einem Besuch in Istanbul betont FIFA-Chef Infantino die Bedeutung des Projekts. Zugleich würdigt er die WM-Qualifikation der türkischen Nationalmannschaft.

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FIFA-Präsident Gianni Infantino verfolgt das Spiel. / Foto: Riza Ozel/AP/dpa / DPA

FIFA-Präsident Gianni Infantino hat im Rahmen des FIFA-Arena-Projekts den türkischen Fußballverband (TFF) in Istanbul besucht. Bei einem Termin in Riva eröffnete Infantino am Freitag gemeinsam mit dem türkischen Jugend- und Sportminister Osman Aşkın Bak ein neu errichtetes Spielfeld an einer Fußball-Sportoberschule.

Infantino betonte bei seinem Besuch die Bedeutung der Initiative, mit der weltweit der Zugang zu Fußballinfrastruktur verbessert werden soll. Ziel sei es, insbesondere Kindern und Jugendlichen neue Möglichkeiten zu eröffnen, hieß es. In Türkiye seien bislang elf Plätze fertiggestellt worden, vor allem in Regionen, die von den Erdbeben betroffen waren.

Für Türkiye seien zunächst rund 60 Anlagen vorgesehen, eine Ausweitung auf bis zu 100 Plätze sei möglich, erklärte Infantino. Man setze dabei auf die Zusammenarbeit mit lokalen Partnern, um die Umsetzung zu beschleunigen. Die neuen Anlagen sollen Kindern ermöglichen, sich sportlich zu entwickeln und an Vorbildern aus dem Profifußball zu orientieren.

Zugleich gratulierte Infantino der türkischen Nationalmannschaft zur Qualifikation für die Fußball-Weltmeisterschaft 2026. Er würdigte insbesondere Cheftrainer Vincenzo Montella sowie TFF-Präsident Ibrahim Hacıosmanoğlu für den Erfolg. Die Teilnahme nach 24 Jahren sei ein wichtiger Schritt für den türkischen Fußball.

Das FIFA-Arena-Projekt ist eine weltweite Initiative des Weltverbands. Bis 2031 sollen mindestens 1.000 Fußballplätze in rund 100 Ländern gebaut werden.