Moskau: Neue Ukraine-Gespräche nächste Woche in Genf

Seit Januar laufen unter Vermittlung der USA wieder direkte Gespräche zwischen Russland und der Ukraine. Jetzt äußert sich der Kreml zur nächsten Runde.

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Dmitri Peskow, Sprecher des russischen Präsidenten Putin / Foto: Alexei Nikolsky/AP/dpa / DPA

Moskau hat bestätigt, dass in der kommenden Woche eine neue Verhandlungsrunde für ein Ende des Russland-Ukraine-Kriegs startet. Das Treffen finde vom 17. bis 18. Februar statt - dabei seien wieder Russland, die Ukraine und die USA, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Tass zufolge. Als Verhandlungsort nannte er Genf. 

Russland ändert demnach nun die Besetzung seines Verhandlungsteams. Die russische Delegation soll Peskow zufolge diesmal Ex-Kulturminister und Präsidentenberater Wladimir Medinski leiten. Dieser hatte für Moskau die direkten Gespräche mit der Ukraine in Istanbul im vergangenen Jahr und kurz nach Kriegsbeginn geführt. 

Zuletzt hatten Moskau und Kiew Anfang Februar in den Vereinigten Arabischen Emiraten direkt miteinander verhandelt. Wie auch bei der ersten Runde im Januar waren die USA als Vermittler dabei. Konkrete Ergebnisse der Gespräche wurden nicht präsentiert, die Beteiligten nannten das Treffen anschließend aber konstruktiv. Kremlchef Wladimir Putin hatte für diese Gespräche in Abu Dhabi den Leiter des russischen Militärgeheimdienstes GRU, Igor Kostjukow, und andere Militärs entsandt.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte nach den Verhandlungen gesagt, dass die USA ein neues Treffen in Miami vorgeschlagen hätten. Kiew habe zugesagt. Moskau warf er zuletzt mehrfach vor, zu zögern.