Rassismus und Belästigungen am Arbeitsplatz? Asos schaltet Anwälte ein
Der britische Online-Händler Asos hat Anwälte zur Untersuchung von Belästigungsvorwürfen eingeschaltet. Auf Instagram wurde anonym über Fälle von sexueller Belästigung und Rassismus bei Asos berichtet.
Die britische Online-Handelsplattform Asos schaltet Anwälte zur Untersuchung von Vorwürfen ein, die in Richtung sexueller Belästigung und Rassismus gehen. Auf Instagram wurden anonym Personen in der Asos-Hauptgeschäftsstelle und im Kundendienstzentrum Fälle der Belästigung vorgeworfen, berichtete die britische Tageszeitung „The Telegraph“.
Das Modeunternehmen hat nun eigenen Angaben zufolge die Anwaltskanzlei Lewis Silkin zur Prüfung der Vorwürfe engagiert. Laut „The Telegraph“ wurde Asos auf Instagram beschuldigt, ein „Männerclub“ zu sein, in dem es zu unangemessenem Verhalten gekommen sei.
„Nachdem wir von den Anschuldigungen gegen uns und andere Marken erfahren haben, haben wir eine interne Untersuchung eingeleitet, die von Rechtsexperten unterstützt wird“, erklärte ein Sprecher von Asos. Das Unternehmen nehme die Angelegenheit sehr ernst und erwarte von seinen Mitarbeitern ein „verantwortungsbewusstes und respektvolles Verhalten".