Türkiye gedenkt Opfern des islamfeindlichen Christchurch-Anschlags
Vor sieben Jahren tötete ein Rechtsextremist 51 Muslime in Neuseeland. Türkiye gedenkt den Opfern und ruft anlässlich des „Internationalen Tags zur Bekämpfung der Islamophobie“ zu entschlossenem Engagement gegen antimuslimischen Rassismus auf.
Türkiye hat den Opfern des islamfeindlichen Terroranschlags auf zwei Moscheen vor sieben Jahren im neuseeländischen Christchurch gedacht. Zugleich erinnert Ankara an den „Internationalen Tag zur Bekämpfung der Islamophobie“, den die Vereinten Nationen zur Mahnung an den Anschlag von Christchurch vom 15. März 2019 ausgerufen haben.
Das türkische Außenministerium betonte am Sonntag auf der türkischen Social-Media-Plattform NSosyal, dass die internationale Gemeinschaft entschlossen gegen Intoleranz, Diskriminierung und Gewalt gegenüber Muslimen vorgehen müsse. Der „Internationale Tag zur Bekämpfung der Islamophobie“ erinnere an die gemeinsame Verantwortung, Verbrechen gegen die Menschenwürde zu bekämpfen. Ankara werde weiterhin entschlossen zur internationalen Zusammenarbeit im Kampf gegen Rassismus und Diskriminierung beitragen, erklärte das Ministerium.
Der australische Rechtsextremist Brenton Tarrant hat am 15. März 2019 in zwei Moscheen in Christchurch 51 Menschen getötet und 40 weitere verletzt. Seine Tat übertrug er live im Internet. Der schlimmste Anschlag in der Geschichte Neuseelands hatte weltweit Entsetzen ausgelöst. Im August 2020 wurde Tarrant zu lebenslanger Haft ohne Aussicht auf vorzeitige Entlassung verurteilt.
Um das wachsende globale Problem des antimuslimischen Rassismus zu bekämpfen, hat die Generalversammlung der Vereinten Nationen 2022 den 15. März als „Internationalen Tag zur Bekämpfung der Islamophobie“ erklärt.