BAMF: Deutlich mehr Geflüchtete kehren freiwillig in Heimat zurück

Laut offiziellen Angaben ist 2025 die Zahl der Flüchtlinge, die Deutschland mit staatlicher Unterstützung freiwillig verlassen, deutlich gestiegen. Besonders die Rückkehr nach Syrien stieß auf großes Interesse.

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ARCHIV - 02.09.2021, Bayern, Nürnberg: Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) steht auf einem Schild vor dem Gebäude / DPA

Im vergangenen Jahr sind deutlich mehr Geflüchtete mit finanzieller Hilfe aus Deutschland in ihr Heimatland zurückgekehrt. 2025 nutzten insgesamt 16.576 Geflüchtete die Möglichkeit, mit einer Förderung durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) in ihr Herkunftsland oder in ein anderes Land auszureisen, wie eine BAMF-Sprecherin auf Nachfrage der Zeitungen der Funke Mediengruppe (Montagsausgaben) mitteilte.

2024 waren es noch 10.358 Asylsuchende, die mit Geld vom Bund freiwillig ausreisten. 2023 lag die Zahl mit insgesamt 10.762 Menschen auf einem vergleichbaren Niveau.

Seit Januar 2025 bietet das Bundesamt wieder die geförderte freiwillige Ausreise auch nach Syrien an, zuvor war das Programm aufgrund des Bürgerkrieges in dem Land ausgesetzt. Bis Ende Dezember reichten demnach insgesamt 5.976 Menschen einen Antrag für die Ausreise nach Syrien beim BAMF ein, von denen 3.678 Menschen bereits ausgereist sind.

Mit dem sogenannten REAG-GARP-Programm fördert der Bund die freiwillige Rückkehr von Flüchtlingen in ihre Herkunftsländer oder in Drittstaaten. Das Bundesamt übernimmt etwa Flugkosten für die Ausreise und zahlt eine „Starthilfe“ von 1.000 Euro pro Erwachsenem sowie 500 für Kinder und Jugendliche. Gerade mit Blick auf Syrien als Zielland für die geförderte Ausreise stellt das Bundesamt ein „großes Interesse“ fest, wie die Behördensprecherin mitteilte.