Medien: Gerettete US-Soldaten in US-Klinik in Landstuhl
Auch das zweite Besatzungsmitglied des im Iran abgeschossenen US-Kampfjets ist in Sicherheit – das verkündete der US-Präsident am Sonntag. Laut US-Medien sind nun beide Soldaten in Deutschland.
Die beiden nach dem Abschuss eines US-Kampfjets im Iran geretteten US-Soldaten befinden sich Medienberichten zufolge in der US-Militärklinik in Landstuhl. Der Waffenoffizier und der Pilot der F-15E und seien im Landstuhl Regional Medical Center in Rheinland-Pfalz, berichtete die „New York Times“ unter Berufung auf einen Vertreter des US-Militärs. Am Dienstag erfuhr auch Fox News von zwei US-Beamten, dass sich die Soldaten dort befänden. Demnach werden sie auf einen medizinischen Rücktransport in die USA vorbereitet.
Den Waffenoffizier hatten US-Spezialkräfte am Wochenende mit einem Kommandoeinsatz gerettet. „Wir haben ihn“, schrieb US-Präsident Donald Trump in der Nacht zu Sonntag (Ortszeit) auf seiner Plattform Truth Social. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge versteckte sich der Waffensystemoffizier mehr als 24 Stunden im Südwesten des Landes in felsigem Gelände im Iran. Seine Rettung folgte auf einen „Wettlauf auf Leben und Tod“ zwischen US-amerikanischen und iranischen Streitkräften, zitierte die „New York Times“ US-Beamte.
Der Pilot der am Freitag abgeschossenen F-15E-Jets war bereits zuvor gerettet worden. Trump sagte am Montag, dass beide Besatzungsmitglieder verletzt worden seien, sich aber auf einem guten Weg der Genesung befänden. „Es geht ihnen gut“, betonte er.
US-israelischer Angriffskrieg gegen den Iran
Israel und die USA hatten am 28. Februar einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen den Iran gestartet. Bei landesweiten Luftangriffen wurden mehrere ranghohe Vertreter des Iran getötet, darunter das geistige Oberhaupt Ayatollah Ali Chamenei. Die US-israelischen Angriffe erfolgen auch in zivilen Wohngebieten.
Nach Vermittlungen von Pakistan, Saudi-Arabien, Ägypten und Türkiye haben sich der Iran und die USA kurz vor Ablauf eines Ultimatums von Trump am Dienstagabend auf eine zweiwöchige Waffenruhe und die Öffnung der Straße von Hormus geeinigt.
Nach Angaben des iranischen Gesundheitsministeriums töteten Israel und die USA bisher mindestens 2076 Menschen im Iran. Mehr als 26.500 Menschen wurden demnach verletzt. Der Iran reagierte mit Gegenschlägen auf Ziele in Israel sowie Einrichtungen des US-Militärs in Staaten der Golfregion. Offizielle Stellen meldeten bisher mindestens 183 Tote und Tausende Verletzte.