US-PRÄSIDENTSCHAFTSKANDIDAT KRITISIERT OBAMA

Der republikanische Präsidentschaftskandidat Mitt Romney hat den arabischen Frühling als ein Chaos der Sintflut.

US-Präsidentschaftskandidat kritisiert Obama
Posted 30.07.2012 07:03:28 UTC
Updated 30.07.2012 11:47:09 UTC

Der republikanische Präsidentschaftskandidat Mitt Romney hat den arabischen Frühling als ein Chaos der Sintflut bezeichnet.

In einem Interview für die rechtsgerichtete Zeitung "Israil Hayom" brachte Romney ferner seine Enttäuschung darüber zum Ausdruck, dass in Ägypten, Marokko und Tunesien islamistische Regierungen an die Macht gekommen sind.

Romney vermied auch den Ausdruck "arabischer Frühling" und sagte, die Protestwelle im Nahenosten weise nicht auf eine positive Entwicklung hin, da sie Bedenken und Angst schüre.

Romney zufolge sei nach den Entwicklungen im Nahenosten die Gefahr gestiegen. Wenn US-Präsident Obama die vom ehemaligen US-Präsidenten George Bush eingeführte Freiheitsagenda verfolgt hätte, wären die Entwicklungen im Gebiet vielleicht gar nicht erlebt worden.

Das Assad-Regime müsse Romney zufolge umgehend gestürzt werden. Die freie syrische Armee müsse mit Hilfe der Türkei und aller befreundeten Länder bewaffnet werden.

Romney schloss ferner eine militärische Intervention in Syrien aus.