Posted 21.07.2012 09:47:36 UTC
Updated 22.07.2012 08:52:44 UTC
Die USA stehen nach dem Amoklauf im US-Bundesstaat Colorado bei der Batman-Premiere in einem Kino unter Schock.
Bei dem Amoklauf wurden zwölf Menschen getötet. Die Fahnen in den USA sowie den amerikanischen Auslandsvertretungen wurden auf Halbmast gesetzt.
Der in Untersuchungshaft genommene Amokläufer sagte, dass er der Bösewicht aus den Batman-Filmen und- Comicbüchern sei.
Der 24-jährige Täter soll am kommenden Montag vor Gericht gestellt werden.
Die sich vor der blutigen Filmpremiere in Aurora bei Denver rettenden Kinobesucher gaben an, dass der Attentäter James Holmes wie auf einen Krieg vorbereitet gewesen sei. Er habe eine Gasmaske und schusssichere Weste getragen. Holmes sei mit drei Waffen, darunter ein halbautomatisches Gewehr kurz nach Beginn der Filmvorführung in den Saal gekommen und hätte einen Tränengasbehälter vor der Leinwand gezündet. Dann habe der Amokläufer in die Menge der Kinobesucher das Feuer eröffnet. Als Polizisten die Wohnung von James Holmes durchsuchten wollten, fand sie eine ausgeklügelte Sprengfalle vor. Die Polizei musste daher die Durchsuchung verschieben, um in die Wohnung des Täters zu gelangen. Der Täter gab an die Waffen in den vergangenen zwei Monaten besorgt zu haben.
Zwölf Menschen kamen bei dem Attentat ums Leben und weitere 30 wurden verletzt, darunter elf schwer.
US-Präsident Barack Obama ordnete nach dem Amoklauf die Flaggen am Weißen Haus und an allen Bundesgebäuden auf Halbmast zu setzen. Nach dem Kino-Massaker hätten Behörden und Filmtheater in den USA die Sicherheitsvorkehrungen verschärft.
Die Batman-Galapremiere in der französischen Hauptstadt Paris sei verschoben worden.
Der Bürgermeister von New York Michael Bloomberg appellierte angesichts der Waffen, die bei der Kino-Bluttat benutzt wurden an Barack Obama die Waffengesetze zu verschärfen.
Die Polizei erklärte, dass der Täter für alle Waffen einen Waffenschein hatte und er diese über das Internet oder aus einen Waffengeschäft legal erworben hätte.