Posted 28.06.2012 07:42:41 UTC
Updated 28.06.2012 07:42:41 UTC
Südzypern darf die EU-Ratspräsidentschaft nicht übernehmen.
Diese Meinung äußerte der Berater von Bundeskanzlerin Angela Merkel und Präsident des Wirtschaftsrates der CDU, Kurt Lauk.
Lauk wies darauf hin, dass Südzypern am Montag unter den Euro- Rettungsschirm geflüchtet ist und daher die EU-Ratspräsidentschaft nicht übernehmen sollte.
Lauk stellte die Frage: „Wie will Zypern Krisenmanagement betreiben, wenn es selbst in der Krise steckt?“. Er forderte den Ausschluss aller Länder, die Euro-Hilfen bekommen, vom Ratsvorsitz. Lauk sagte: „ES geht nicht an, dass ein Land, die Ratspräsidentschaft übernimmt, das unter den Rettungsschirm fliehen musste.“ Daher dürften auch Spanien, Portugal, Irland und Griechenland keinen Vorsitz mehr übernehmen.
Der Berater von Bundeskanzlerin Angela Merkel und Präsident des Wirtschaftsrates der CDU, Kurt Lauk sagte wörtlich: „Es ist soweit: EU Paradox! Jetzt soll es dazu kommen, dass der Hund den Wurstvorrat verwaltet“. Nicht die Größe eines Landes, sondern sein Ansehen müsse als ein Kriterium bei der Übernahme der EU-Ratspräsidentschaft entscheidend sein. Südzypern könne diese Rolle nicht übernehmen, so Lauk ferner.